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    <updated>2026-04-28T17:57:15+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Können Kerzen schlecht werden?</title>
            <id>https://www.distrebution.com/blog/koennen-kerzen-schlecht-werden</id>
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                                            Können Kerzen schlecht werden? Haltbarkeit &amp; Lagerung erklärt.
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                 Die meisten haben irgendwo zu Hause Kerzen stehen, die schon eine Weile dort sind. Irgendwann stellt sich die Frage: Werden die eigentlich schlecht? Kerzen können zwar nicht im eigentlichen Sinne verderben, aber sie verlieren mit der Zeit an Qualität. Nach 12 bis 18 Monaten können Duftkerzen ihren Duft verlieren oder sich verfärben, während Wachskerzen schlechter brennen können. Bei trockener, kühler und dunkler Lagerung sind sie jedoch meist jahrelang haltbar. Was genau passiert und woran man es erkennt, erfährst du in diesem Artikel. 
  Auf einen Blick  
 
  Qualitätsverlust:  Duftöle verfliegen oder verändern sich mit der Zeit, was dazu führen kann, dass die Kerze ranzig riecht oder kaum noch duftet 
  Optische Veränderungen:  Kerzen können ausbleichen, vergilben oder verstauben, besonders bei Lagerung im Licht 
  Brennverhalten: Ältere  Kerzen brennen oft schlechter, flackern oder der Docht lässt sich schwer entzünden 
  Lagerung:  Bei 15–20 °C, dunkel und trocken gelagert, sind Kerzen meist jahrelang haltbar 
  Empfohlene Verwendungsdauer:  Duftkerzen 12–18 Monate, ohne Duft bis zu mehreren Jahren 
  Wachs und Wachsart bestimmen die Lagerstabilität  – das gilt für fertige Kerzen genauso wie für Rohstoffe 
 
  Wie lange sind Kerzen haltbar?  
  Wie lange eine Kerze hält, hängt in erster Linie davon ab, aus welchem Wachs sie besteht. Paraffin ist als Mineralwachs sehr stabil und oxidiert kaum – eine Paraffinkerze ohne Duft kann bei richtiger Aufbewahrung mehrere Jahre, teils sogar Jahrzehnte halten. Pflanzliche Wachse wie Soja oder Raps sind empfindlicher: Sie reagieren stärker auf Temperaturschwankungen und Licht, und das darin gebundene Duftöl verflüchtigt sich schneller.  
 
 
 
 
 
  Kerzentyp  
 
 
  Empfohlene Verwendungsdauer  
 
 
  Wichtigste Einschränkung  
 
 
 
     
 
 
 
  Paraffinkerze, ohne Duft  
 
 
  Mehrere Jahre, oft unbegrenzt  
 
 
  Kann leicht vergilben bei UV-Licht  
 
 
 
 
  Duftkerze (Paraffin)  
 
 
  2–3 Jahre  
 
 
  Duftöl lässt nach, synthetische Düfte halten länger  
 
 
 
 
  Duftkerze (Sojawachs)  
 
 
  12–18 Monate  
 
 
  Soja reagiert empfindlicher auf Licht und Temperatur  
 
 
 
 
  Bienenwachskerze  
 
 
  2–5 Jahre  
 
 
  Natürlicher Weißschleier möglich, beeinträchtigt nichts  
 
 
 
 
  Teelichter (Paraffin)  
 
 
  3–5 Jahre  
 
 
  Docht kann bei langer Lagerung brüchig werden  
 
 
 
 
  Teelichter (Naturwachs/mit Duft)  
 
 
  1–2 Jahre  
 
 
  Duft verflüchtigt sich, Wachs kann ranzig riechen  
 
 
 
 
  Woran erkennt man, ob eine Kerze abgelaufen ist?  
  Drei Dinge verraten, ob eine Kerze noch gut ist: Farbe, Duft und Brennverhalten. Solange nicht mindestens zwei davon deutlich schlechter geworden sind, lässt sie sich in der Regel noch anzünden – auch wenn der Duft schwächer ist und die Flamme unruhiger brennt als am Anfang.  
 
 
  Farbe  
 
 
  Hat die Kerze ihre Farbe verloren, ist sie verblasst oder hat sich die Oberfläche gelb oder braun verfärbt? Das ist ein Zeichen, dass Farbstoff oder Wachs reagiert haben. Bei hellen Kerzen ist eine leichte Vergilbung durch UV-Licht normal und harmlos. Starke Verfärbungen deuten auf schlechte Lagerung hin.  
 
 
  Duft  
 
 
  Riecht die Kerze gar nicht mehr oder anders als gewohnt? Hat sich der Duft vom Wachs gelöst – also riecht das Wachs selbst nicht mehr, obwohl die Kerze früher intensiv geduftet hat? Das ist ein klares Zeichen, dass das Duftöl verflüchtigt oder oxidiert ist. Riecht das Wachs ranzig, sollte die Kerze entsorgt werden.  
 
 
  Brennverhalten  
 
 
  Beim Anzünden zeigt sich, wie es wirklich um die Kerze steht. Eine Flamme, die sehr klein bleibt, stottert oder immer wieder ausgeht, ist ein Zeichen für einen verstopften Docht. Verändertes Duftöl und Wachs können dazu führen, dass sich Rückstände am Docht ansammeln und dieser nicht mehr richtig brennt. Ist das der Fall, ist es Zeit, die Kerze zu ersetzen oder das Wachs einzuschmelzen und neu zu verwenden.  
  Können Teelichter schlecht werden?  
  Teelichter aus Paraffin ohne Duftzusatz halten bei trockener, kühler Lagerung sehr lange – oft 3 bis 5 Jahre ohne merkliche Qualitätseinbußen. Das Paraffin selbst oxidiert kaum. Der kritische Punkt ist der    Docht   : Bei sehr langer Lagerung kann er brüchig werden, Feuchtigkeit aufnehmen oder sich im Wachs verschieben, was zu einem ungleichmäßigen Abbrand führt.  
  Teelichter mit Duft oder solche aus Naturwachsen sind empfindlicher. Der Duft lässt nach 1–2 Jahren deutlich nach, und pflanzliche Wachse können bei Temperaturschwankungen an der Oberfläche weich werden oder Verfärbungen zeigen.  
  Können Duftkerzen ablaufen?  
  Duftkerzen laufen nicht im klassischen Sinne ab. Aber das Duftöl verflüchtigt sich langsam durch die Wachsoberfläche und oxidiert mit der Zeit. Der Kaltduft – also wie die Kerze ungezündet riecht – lässt dabei meistens als erstes nach. Der Heißduft beim Brennen hält sich etwas länger.  
  Natürliche Duftöle und ätherische Öle sind weniger stabil als synthetische Duftkompositionen. Wer Kerzen mit ätherischen Ölen in Sojawachs herstellt oder kauft, sollte das bei der Planung im Hinterkopf behalten: Diese Kombination ist besonders hochwertig, aber auch die kurzlebigste.  
  Kerzen richtig lagern  
  Die Lagerung entscheidet oft mehr über die Haltbarkeit als die Kerze selbst. Wer diese fünf Punkte beachtet, bekommt deutlich mehr aus seinen Kerzen heraus:  
 
  Kühl und trocken:  Ideal unter 25 °C, ohne Temperaturschwankungen. Keller, Schubladen oder geschlossene Schränke sind gut geeignet. 
  Lichtgeschützt:  UV-Licht baut sowohl Farbe als auch Duft ab. Keine Lagerung auf Fensterbänken oder unter Spotlights. 
  Abgedeckt:  Duftkerzen nach dem Öffnen oder längerer Lagerung abdecken – ein Deckel oder eine Box verlangsamt das Verflüchtigen des Duftöls. 
  Liegend oder stehend?  Stabkerzen und Stumpenkerzen am besten liegend lagern, damit sie sich nicht verbiegen. Behälterkerzen im Glas stehend. 
  Nicht im Bad oder in der Küche:  Feuchtigkeit und Dampf können den Docht beschädigen und das Wachs beeinflussen. 
 
  Fazit  
  Kerzen werden nicht schlecht wie Lebensmittel, aber sie verändern sich. Duft, Farbe und Brennverhalten nehmen mit der Zeit ab – wie schnell, hängt vom Wachs und der Lagerung ab. Duftkerzen aus Naturwachsen sind am empfindlichsten und sollten innerhalb von 12 bis 18 Monaten verwendet werden. Paraffin und Bienenwachs halten deutlich länger.  
  Wer die Haltbarkeit seiner Kerzen aktiv verlängern möchte, lagert sie kühl, dunkel und trocken.  
    Unser    Additiv zum Rückhalten von Duftstoff    verlangsamt das Verflüchtigen des Duftöls aus dem Wachs deutlich und ist sinnvoll für alle, die Kerzen länger lagern oder verkaufen. Gegen Farbverblassung durch Licht hilft unser    UV-Stabilisator   .    
 
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                            <updated>2026-03-10T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sojawachs: Alles, was du für die Kerzenherstellung wissen musst</title>
            <id>https://www.distrebution.com/blog/sojawachs-alles-was-du-fuer-die-kerzenherstellung-wissen-musst</id>
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                <![CDATA[
                
                                            Sojawachs gehört mittlerweile zu den beliebtesten nachhaltigen Wachs Alternativen. Was dahinter steckt, und wie man mit Sojawachs arbeitet, erfährst du hier
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Sojawachs gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Kerzenwachsen. Vor allem wegen seiner natürlichen Herkunft, seinem guten Rückhaltevermögen für Duftöle und seiner biologischen Abbaubarkeit. Dieser Artikel erklärt, was Sojawachs ist, wie es hergestellt wird, welche Typen es gibt und worauf man bei der Verarbeitung achten sollte.  
  Auf einen Blick  
 
  Sojawachs wird aus hydriertem Sojaöl hergestellt – pflanzlich, vegan und biologisch abbaubar  
 Ideal für Behälterkerzen im Glas – nicht geeignet für freistehende Stumpenkerzen (nicht tropffrei) 
 Nimmt je nach Duftöl typischerweise 6–10 % Duftölanteil auf – besonders gut für Duftkerzen 
 Brennt langsam, gleichmäßig und rußarm 
 Es gibt reines reines Sojawachs (C-3) oder Mischungen mit Kokos- (C-6) bzw. Palmwachs (C-1) 
 
  Was ist Sojawachs?  
   Sojawachs ist ein   weißes bis hellbeiges,  pflanzliches Wachs    mit einem natürlich-angenehmen, nahezu neutralen Eigengeruch. Es ist rein pflanzlich, vegan und zu 100 % biologisch abbaubar.   
 Sojawachs wird überwiegend in den USA hergestellt, da dort der größte Teil der weltweiten Sojaproduktion stattfindet. Es ist als nachwachsender Rohstoff eine Alternative zu Paraffin, das als Mineralölprodukt nicht biologisch abbaubar ist. Neben reinem Sojawachs gibt es auch Mischungen mit anderen Naturwachsen – zum Beispiel mit Kokos- oder Palmwachs – die bestimmte Eigenschaften wie Formstabilität oder Textur verbessern. 
  Wie wird Sojawachs hergestellt?  
  Ausgangsmaterial ist   Sojaöl  , das   aus Sojabohnen   gepresst wird. Durch Hydrierung, ein chemischer Prozess, bei dem Wasserstoff unter Druck in das Öl eingebracht wird, werden die ungesättigten Fettsäuren des Öls in gesättigte umgewandelt. Das Öl wird dadurch fest und erhält seine wachsartige Konsistenz.  
  Je nach Grad der Hydrierung und Weiterverarbeitung entstehen unterschiedliche Typen: von weichen Behälterwachsen mit niedrigem Schmelzpunkt bis zu festeren Varianten für freistehende Kerzen. Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Hersteller und Produktionslinie.  
  Sojawachs-Typen im Vergleich  
  Wir führen verschiedene Sojawachs-Typen, die sich in Zusammensetzung, Schmelzpunkt und Verwendungszweck unterscheiden. Für Duftkerzen im Glas ist    NatureWax® C-3    die meistgekaufte Wahl. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:  
 
 
 
 
 
  Typ  
 
 
  Zusammensetzung  
 
 
  Form  
 
 
  Eignung  
 
 
  Besonderheit  
 
 
 
       
 
 
 
   NatureWax® C-3   
 
 
  100 % Soja  
 
 
  Flocken  
 
 
  Behälterkerzen, Gläser  
 
 
  Bestseller – optimale Glashaftung, Schmelzpunkt 51–54 °C  
 
 
 
 
   DistrEco Sojawachs   
 
 
  100 % Soja, ohne Paraffin  
 
 
  Flocken  
 
 
  Behälterkerzen, auch als Additiv  
 
 
  Eigene Marke, plastikfreie Verpackung, Schmelzpunkt 51–54 °C  
 
 
 
 
   NatureWax® C-1   
 
 
  Soja + Palmwachs (max. 30 %)  
 
 
  Flocken  
 
 
  Behälterkerzen, Formen  
 
 
  Löst sich besser aus Formen, wenig Fettblüten, Schmelzpunkt 51–55 °C  
 
 
 
 
   NatureWax® C-310   
 
 
  100 % Soja (EU, GMO-frei)  
 
 
  Pastillen  
 
 
  Behälterkerzen  
 
 
  Europäischer Anbau, vegan, Tropfpunkt 51–55 °C  
 
 
 
 
   Kerasoy 4120   
 
 
  Natürliche Sojawachsmischung  
 
 
  Pastillen  
 
 
  Stumpenkerzen, freistehend  
 
 
  Einziges Sojawachs für freistehende Kerzen, Schmelzpunkt ca. 60 °C  
 
 
 
 
   Golden Wax 464   
 
 
  100 % pflanzlich, GMO-frei, paraffinfrei  
 
 
  Pastillen  
 
 
  Behälterkerzen, Teelichter, Wachsmelts  
 
 
  Seidenmatte Oberfläche, starke Duftentfaltung, Schmelzpunkt ca. 46 °C  
 
 
 
 
   Golden Wax Y50   
 
 
  Soja-Basis  
 
 
  Pastillen  
 
 
  Wachsmischungen, Blends  
 
 
  Ideal als Basis für eigene Wachsmischungen  
 
 
 
 
 
  Vorteile und Nachteile von Sojawachs  
  Die   größten Stärken von Sojawachs   liegen in seiner  Nachhaltigkeit und Duftöl-Bindung : Es ist pflanzlich, vegan und biologisch abbaubar, brennt langsam und rußarm und kann je nach Duftöl typischerweise 6–10 % Duftölanteil aufnehmen. Für Behälterkerzen im Glas ist es deshalb eine der besten Optionen.  
  Die Grenzen zeigen sich bei freistehenden Kerzen: Sojawachs ist zu weich für Stumpenkerzen oder Stabkerzen und reagiert empfindlich auf Temperaturschwankungen. Frosting – weiße Schlieren auf der Oberfläche – kann auftreten, vor allem bei dunklen Farben. Es beeinträchtigt die Brenneigenschaften nicht, fällt aber optisch auf. Für Silikonformen ist meist ein Zusatz aus härterem Wachs nötig.  
  Sojawachs vs. Paraffin – was ist besser?  
  Die Wahl zwischen Sojawachs und Paraffin hängt vom Verwendungszweck ab. Sojawachs hat ein deutlich besseres Rückhaltevermögen für Duftöle und gibt den Duft langsamer und gleichmäßiger frei – ein entscheidender Vorteil für Duftkerzen im Glas. Paraffin ist formstabiler, günstiger und eignet sich besser für freistehende Kerzen wie Stabkerzen oder Stumpenkerzen.  
  Beide Wachse lassen sich auch miteinander mischen: Eine Kombination aus Sojawachs und Paraffin verbindet die gute Duftöl-Bindung des Sojawachses mit der Formstabilität des Paraffins. Für einen reinen Naturwachs-Ansatz bietet sich auch    Rapswachs    als Alternative an – regional angebaut, biologisch abbaubar und ebenfalls gut für Duftkerzen geeignet.  
    Einen vollständigen Vergleich aller Kerzenwachse – Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Rapswachs und mehr – findest du in unserem Artikel    Woraus besteht Kerzenwachs? Alle Wachsarten im Überblick   .    
  Sojawachs verarbeiten: Tipps und Hinweise  
  Schmelzen und Gießen  
  Sojawachs am besten im Wasserbad schmelzen und die Temperatur kontrolliert auf 55–65 °C bringen. Nicht zu stark rühren – Luftblasen entstehen beim Rühren und zeigen sich später als Löcher oder unebene Oberflächen in der Kerze. Duftöle bei ca. 55 °C zugeben und vorsichtig einrühren. Genauere Angaben findest du beim jeweiligen Produkt.  
  Vor dem Gießen sicherstellen, dass die Gläser oder Dosen nicht zu kalt sind, also mindestens Raumtemperatur. Durch langsames Gießen und leichtes Klopfen des Behälters auf den Untergrund lassen sich Luftblasen zusätzlich reduzieren.  
  Abkühlung  
  Sojawachskerzen langsam und gleichmäßig abkühlen lassen. Nicht in den Kühlschrank stellen und nicht nach draußen in die Kälte. Zu schnelles Abkühlen führt zu Rissen, unebenen Oberflächen und schlechter Glashaftung. Ideal ist eine langsame Abkühlung bei Raumtemperatur ohne Zugluft.  
  Frosting  
  Sojawachs bildet bei korrekter Abkühlung und Gießtemperatur wenig bis keine Fettblüten (sogenanntes Frosting oder Fat Blooming) – ein bei reinen Naturwachsen häufiges Phänomen. Bei dunkleren Farben sollte die Oberfläche jedoch genau beobachtet werden, da Frosting hier optisch stärker auffällt. Die Brenneigenschaften der Kerze werden durch Frosting nicht beeinträchtigt.  
  Erster Brand  
  Beim ersten Abbrennen die Kerze so lange brennen lassen, bis das Wachs bis zum Glasrand vollständig flüssig ist. Das verhindert Tunnelbildung und sorgt dafür, dass die Kerze gleichmäßig abbrennt. Als Faustregel gilt: etwa 1 Stunde pro 2–3 cm Glasdurchmesser. Ein zu dünner Docht schafft das nicht – dann bleiben am Rand immer Wachsreste zurück.  
  Hinweis zu Silikonformen und Stumpenkerzen  
      Reines Sojawachs ist nicht tropffest und eignet sich daher nicht für freistehende Stumpenkerzen. Für Kerzen in Silikonformen ist meist ein härteres Wachs als Zusatz erforderlich – zum Beispiel ein kleiner Anteil    Stearin   .      
  Häufige Fragen zu Sojawachs  
  Was ist Sojawachs?  
  Sojawachs ist ein pflanzliches Wachs aus hydriertem Sojaöl. Es ist biologisch abbaubar, vegan und hat einen Schmelzpunkt von ca. 46–54 °C. Es wird vor allem für Behälterkerzen und Duftkerzen eingesetzt, da es Duftöle besonders gut aufnimmt und langsam freigibt.  
  Bei welcher Temperatur gießt man Sojawachs?  
  Sojawachs wird idealerweise bei 55–65 °C gegossen. Duftöle sollten bei ca. 55 °C zugegeben werden, bevor das Wachs in die Behälter gegossen wird. Die Gläser sollten Raumtemperatur haben, also nicht zu kalt.  
  Was ist der Unterschied zwischen Sojawachs und Paraffin?  
  Sojawachs ist pflanzlich, biologisch abbaubar und hat ein sehr gutes Rückhaltevermögen für Duftöle. Paraffin ist ein Mineralwachs aus der Erdölverarbeitung – formstabiler und günstiger, aber nicht biologisch abbaubar. Für Behälterkerzen mit Duft ist Sojawachs die bessere Wahl; für freistehende Kerzen ist Paraffin stabiler.  
  Eignet sich Sojawachs für Stumpenkerzen?  
  Die meisten Sojawachse sind zu weich für freistehende Stumpenkerzen. Eine Ausnahme ist das    Kerasoy 4120   , das speziell für freistehende Kerzen entwickelt wurde und formstabiler ist. Alle anderen Sojawachse aus unserem Sortiment sind für Behälterkerzen in Gläsern gedacht.  
  Fazit  
  Sojawachs ist eine vielseitige und nachhaltige Wahl für die Kerzenherstellung, vor allem für Duftkerzen im Glas. Die gute Duftöl-Bindung, die rußarme Verbrennung und die biologische Abbaubarkeit machen es zur bevorzugten Basis für viele Kerzenmacher.&amp;nbsp;  
  Wer erst einmal reinschnuppern möchte, findet in unserer    DIY-Box Sojawachs    alles, was für die ersten Kerzen gebraucht wird. Alle erwähnten Sojawachs-Typen sind in unserem    Sojawachs-Sortiment    erhältlich.  
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                            <updated>2026-03-09T09:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Woraus besteht Kerzenwachs? Alle Wachsarten im Überblick</title>
            <id>https://www.distrebution.com/blog/woraus-besteht-kerzenwachs-alle-wachsarten-im-ueberblick</id>
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                <![CDATA[
                
                                            Woraus besteht Kerzenwachs? Alle Wachsarten im Überblick.
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Kerzenwachs ist nicht gleich Kerzenwachs. Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Rapswachs, Sojawachs – jede Sorte hat andere Eigenschaften, einen anderen Ursprung und eignet sich für andere Anwendungen. Dieser Artikel erklärt, woraus die wichtigsten Kerzenwachse bestehen, wie sie gewonnen werden und welches Wachs sich für welchen Zweck am besten eignet. 
  Auf einen Blick  
 
 Kerzenwachs schmilzt bei über 40 °C und ist bei Raumtemperatur fest 
 Die wichtigsten Wachsarten: Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Rapswachs, Sojawachs 
 Paraffin ist das weltweit meistgenutzte Kerzenwachs – preiswert und geruchsneutral 
 Naturwachse wie Rapswachs oder Sojawachs sind biologisch abbaubar 
 Viele Kerzen bestehen aus Mischungen – Stearin und Paraffin werden häufig kombiniert 
 
  Was ist Kerzenwachs?  
  Wachs ist ein Stoff, der bei über 40 °C zu schmelzen beginnt und bei Raumtemperatur eine feste, wachsartige Konsistenz hat. Wann genau der   Schmelzpunkt   erreicht wird, hängt von der Wachsart und der Zusammensetzung ab – er kann bei 40 °C liegen oder auch über 100 °C. Sobald Wachs weicher wird, wird es klebriger und dann schnell dünnflüssig, ähnlich wie ein Öl bei Raumtemperatur.  
  Kerzenwachs ist   nicht wasserlöslich  , lässt sich aber in organischen Lösemitteln gut auflösen. Wachse können    tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs    sein und auch innerhalb einer Wachsart variiert die genaue Zusammensetzung je nach Hersteller und Herstellungsverfahren.  
  Die wichtigsten Kerzenwachse im Überblick  
 
 
 
 
 
  Wachsart  
 
 
  Herkunft  
 
 
  Schmelzpunkt  
 
 
  Besonderheit  
 
 
  Typische Verwendung  
 
 
 
       
 
 
 
  Paraffin  
 
 
  Erdöl (mineralisch)  
 
 
  46–68 °C  
 
 
  Geruchsneutral, preiswert, gut formbar  
 
 
  Stab-, Teelichter, Behälterkerzen  
 
 
 
 
  Stearin  
 
 
  Palmöl (pflanzlich)  
 
 
  52–65 °C  
 
 
  Hart, brüchig, macht Kerzen weißer  
 
 
  Stabkerzen, Mischungen mit Paraffin  
 
 
 
 
  Bienenwachs  
 
 
  Bienen (tierisch)  
 
 
  62–65 °C  
 
 
  Natürlicher Duft, goldgelb, selten  
 
 
  Hochwertige Kerzen, Kirchenkerzen  
 
 
 
 
  Rapswachs  
 
 
  Rapsöl (pflanzlich)  
 
 
  57–61 °C  
 
 
  Regional, biologisch abbaubar  
 
 
  Stumpen- und Stabkerzen  
 
 
 
 
  Sojawachs  
 
 
  Sojaöl (pflanzlich)  
 
 
  46–54 °C  
 
 
  Weich, gut für Duftöle, langsam brennend  
 
 
  Duft- und Behälterkerzen  
 
 
 
 
  Olivenwachs  
 
 
  Olivenöl (pflanzlich)  
 
 
  ca. 62 °C  
 
 
  Cremige Textur, feiner Eigengeruch  
 
 
  Stumpenkerzen, Behälterkerzen  
 
 
 
 
 
  Paraffinwachs  
  Paraffin entsteht als Nebenprodukt bei der Erdölverarbeitung. Es wird raffiniert, hydriert und aufgereinigt. Ein wesentlicher Schritt dabei ist, den Ölgehalt so weit wie möglich zu senken und das Wachs geruchsfrei zu bekommen. Das Ergebnis ist ein weißes, geruchsneutrales Wachs, das sich präzise verarbeiten lässt.  
  Paraffinwachs ist das weltweit meistgenutzte Kerzenwachs – für Kerzen, aber auch für kosmetische, medizinische und technische Anwendungen. Es ist preiswert, gut formbar und in vielen Schmelzpunkten erhältlich, von weich bis hart. Je nach Erstarrungspunkt eignet es sich für freistehende Stabkerzen oder für Behälterkerzen.  
  Bei uns ist    Paraffin als Pastillen (56–58 °C)    und als    Paraffinwachs-Platten (58–60 °C)    erhältlich.  
  Stearin (Stearinsäure)  
  Stearin besteht aus Fettsäuren – hauptsächlich Palmitinsäure und Stearinsäure – die aus Palmöl gewonnen werden. Es ist deutlich härter als Paraffin, aber auch brüchiger. Ein wichtiger Vorteil: Stearin lässt Kerzen weißer erscheinen und bildet je nach Typ kristalline Strukturen auf der Oberfläche.  
  Stearin und Paraffin werden häufig miteinander gemischt, um die Vorteile beider Wachse zu kombinieren: die Formstabilität des Stearins mit der Geschmeidigkeit des Paraffins. Stearin ist langfristig biologisch abbaubar – nicht kurzfristig kompostierbar, aber im Unterschied zu Paraffin kein reines Mineralölprodukt.  
  Im Shop ist Stearin als    Stearinsäure 1802 in Flocken    erhältlich.  
  Hinweis zur Mischung  
  Stearin und Paraffin werden oft gemeinsam eingesetzt, um Kerzen stabiler und heller erscheinen zu lassen. Reines Bienenwachs sollte jedoch nicht mit Stearin oder Paraffin gemischt werden, da eine solche Kombination den natürlichen Charakter des Bienenwachses verändert.  
  Bienenwachs  
  Bienenwachs ist eines der bekanntesten und ältesten Kerzenwachse. Bienen produzieren es in Wachsdrüsen und bauen damit ihre Waben. Im ursprünglichen Zustand ist Bienenwachs weiß – die typisch goldgelbe Farbe entsteht durch den Kontakt mit Pollen und Honig. Geruch und Farbe variieren je nach Herkunft: In jedem Land blühen andere Pflanzen, jedes Bienenwachs riecht deshalb ein wenig anders.  
  Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit ist Bienenwachs teurer als andere Wachsarten. Es wurde schon in der Antike für Kerzen, Siegel und Konservierung eingesetzt und gilt bis heute als hochwertiges Naturprodukt. Neben Kerzen wird Bienenwachs auch für Bienenwachstücher, Kosmetik und Lebensmittelüberzüge verwendet.  
  Erhältlich in unserem Onlineshop als    Bienenwachs RAL gelb in Pastillen   .  
  Rapswachs  
  Rapswachs wird aus Rapsöl gewonnen, das überwiegend in Deutschland und Europa angebaut wird. Es ist vollständig biologisch abbaubar, verbrennt rußarm und hat eine gute Duftöl-Bindung. Rapswachs gilt als nachhaltige Alternative zu Paraffin, die zudem regionalen Ursprung hat.  
  Die Verarbeitung von Rapswachs erfordert etwas Fingerspitzengefühl: Es haftet gut in Behältern, ist aber empfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen als Paraffin – Risse oder eine unebene Oberfläche entstehen leichter, wenn das Wachs zu schnell abkühlt.  
  Bei uns erhältlich als    Rapswachs 5761 in Pastillen   .  
  Sojawachs  
  Sojawachs wird aus hydriertem Sojaöl hergestellt. Es ist weich, haftet gut in Behältern und kann Duftöle besonders gut aufnehmen und langsam freisetzen – ein wesentlicher Vorteil für Duftkerzen. Sojawachs brennt langsam und gleichmäßig und ist biologisch abbaubar.  
  Durch seine weiche Konsistenz ist Sojawachs weniger für freistehende Kerzen geeignet – es neigt bei Wärme zu Dellen und ist forminstabiler als Paraffin oder Stearin. Für Behälterkerzen und Duftkerzen im Glas ist es dagegen eine sehr gute Wahl.  
  Erhältlich bei uns als    Sojawachs Flocken NatureWax® C-3   .  
  Olivenwachs  
  Olivenwachs wird aus Olivenöl gewonnen und ist im Vergleich zu anderen Naturwachsen seltener. Wir führen zwei unterschiedliche Olivenwachs-Produkte, geeignet für unterschiedliche Kerzenarten.  
   EcoOlive    ist eine 100 % natürliche Mischung aus überwiegend Olivenwachs mit einem Schmelzpunkt von ca. 62 °C. Es eignet sich für Stumpenkerzen, Votivkerzen und andere freistehende Kerzen, sorgt für eine glatte Oberfläche mit dezenter Glanz und hat eine hervorragende Duftentfaltung. Frei von Paraffin und tierischen Bestandteilen.  
  Das    Sonnenblumen-Olivenwachs NatureWax® C-3S    ist dagegen für Behälterkerzen entwickelt worden. Es besteht hauptsächlich aus Sonnenblumenwachs mit einem kleinen Olivenwachs-Anteil, hat einen Tropfpunkt von 38–47 °C und verleiht Kerzen ein cremiges Aussehen. Eine gute Alternative zu Sojawachs mit europäischem Ursprung.  
  Welches Kerzenwachs eignet sich wofür?  
  Die Wahl des Wachses hängt vor allem von der Kerzenart ab. Für freistehende Stabkerzen braucht man ein härteres Wachs mit hohem Schmelzpunkt – Paraffin 58/60, Stearin oder Bienenwachs funktionieren gut. Für Behälterkerzen sind weichere Wachse mit guter Haftung besser geeignet: Sojawachs, Rapswachs oder spezielle Behälterwachse auf Paraffinbasis.  
  Wer Duftkerzen herstellt, wählt am besten ein Wachs mit guter Duftöl-Bindung – Sojawachs nimmt bis zu 10 % Duftöl auf, Rapswachs ebenfalls. Paraffin bindet Duftöle weniger gut, lässt sie dafür beim Verbrennen gleichmäßiger frei.  
  Für Dip-Dye-Kerzen und Mantelwachsanwendungen braucht man ein spezielles    Tauchwachs    mit höherem Schmelzpunkt, das eine harte, glatte Außenschicht ergibt. Eine vollständige Anleitung dazu findest du in unserem    Artikel Dip Dye Kerzen selber machen   .  
  Häufige Fragen zu Kerzenwachs  
  Woraus besteht Kerzenwachs?  
  Kerzenwachs besteht je nach Sorte aus unterschiedlichen Grundstoffen: Paraffin wird aus Erdöl gewonnen, Stearin aus pflanzlichen Fetten, Bienenwachs wird von Bienen produziert. Naturwachse wie Rapswachs oder Sojawachs stammen aus pflanzlichen Ölen. Viele Kerzen bestehen aus Mischungen mehrerer Wachsarten.  
  Was ist der Unterschied zwischen Paraffin und Stearin?  
  Paraffin ist ein Mineralwachs aus der Erdölverarbeitung – preiswert, geruchsneutral und gut formbar. Stearin besteht aus Fettsäuren, meist aus Palmöl, und ist deutlich härter und brüchiger. Es lässt Kerzen weißer erscheinen und verlängert die Brenndauer. Beide werden häufig miteinander gemischt, um die Vorteile beider Wachse zu nutzen.  
  Welches Kerzenwachs ist am umweltfreundlichsten?  
  Rapswachs gilt als besonders nachhaltige Wahl, da es aus regional angebautem Raps gewonnen und vollständig biologisch abbaubar ist. Sojawachs und Bienenwachs sind ebenfalls natürliche Alternativen. Paraffin ist ein Mineralölprodukt und nicht biologisch abbaubar – verbrennt aber sauber und rußarm, wenn es hochwertig aufgereinigt wurde.  
  Welches Kerzenwachs eignet sich für Behälterkerzen?  
  Für Behälterkerzen eignen sich weiche Wachse mit niedrigem Schmelzpunkt, die gut im Glas haften: Sojawachs, Rapswachs oder spezielle Behälterwachse auf Paraffinbasis. Harte Wachse wie Stearin oder Tauchwachs sind für Behälterkerzen weniger geeignet, da sie sich beim Abkühlen vom Glas lösen können.  
  Fazit  
  Kerzenwachs ist nicht gleich Kerzenwachs – die Wahl des richtigen Wachses entscheidet über Brennverhalten, Optik und Eignung für die jeweilige Kerzenart. Paraffin bleibt das meistgenutzte Wachs für seine Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit. Naturwachse wie Rapswachs und Sojawachs gewinnen an Bedeutung, vor allem im DIY-Bereich und bei Duftkerzen. Bienenwachs bleibt das Premiumprodukt unter den Kerzenwachsen.  
    Alle hier vorgestellten Wachsarten sind in unserem    Kerzenwachs-Sortiment    erhältlich.    
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            <title type="text">Dip Dye Kerzen selber machen: Anleitung für gleichmäßige Farbverläufe</title>
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                                            Dip Dye Kerzen selber machen: Anleitung für gleichmäßige Farbverläufe.
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                 Dip Dye Kerzen entstehen durch Eintauchen von Stabkerzen in eingefärbtes, flüssiges Tauchwachs. Das Wachs legt sich als gleichmäßige Schicht auf die Kerze und ergibt klar abgegrenzte Farbzonen oder sanfte Farbverläufe. Diese Anleitung erklärt, welche Materialien du brauchst, wie die Technik Schritt für Schritt funktioniert und welche Fehler sich von Anfang an vermeiden lassen. 
  Auf einen Blick  
 
 Stabkerzen werden in eingefärbtes Tauchwachs ( Tudastar 2311 Pastillen ) getaucht – nicht in Wasser 
 Das Tauchwachs bildet nach dem Aushärten eine harte, glatte Farbschicht auf der Kerze 
 Farbverläufe entstehen durch mehrmaliges Tauchen mit abnehmender Eintauchtiefe 
 Geeignet für Stabkerzen aus  Rapswachs 5761  oder  Paraffin 58/60  
 
  Was sind Dip Dye Kerzen?  
  „Dip Dye&quot; bedeutet   Tauchfärben  . Bei Dip Dye Kerzen werden Stabkerzen in flüssiges, eingefärbtes Wachs getaucht, das eine farbige Außenschicht bildet. Je nach Eintauchtiefe und Anzahl der Durchgänge entstehen entweder    klar abgegrenzte Farbflächen    oder   weiche Farbverläufe  .  
  Das Besondere an der Methode:   Das Tauchwachs hat einen höheren Schmelzpunkt als normales Kerzenwachs. Es ergibt eine härtere, glattere Oberfläche als eingeschmolzene Kerzenreste und lässt sich präziser verarbeiten. Das macht die Technik besonders gut für eine gleichmäßige, wiederholbare Produktion geeignet.  
  Das brauchst du  
  Bevor du startest, lege dir folgende Dinge bereit:  
 
 Stabkerzen aus  Rapswachs 5761  oder  Paraffin 58/60  
  Tauchwachs Tudastar 2311  
  Neon-Kerzenfarben (Serie 2501)  oder  Grundfarben (Serie 2803)  
 Hohe, schmale Gläser oder Konservendosen (pro Farbe ein Behälter) 
 Topf für das Wasserbad 
 Thermometer 
 Holzstab zum Umrühren 
 Backpapier als Unterlage 
 Aufhängemöglichkeit am Docht 
 
  Dip Dye Kerzen selber machen: Schritt für Schritt  
  Sobald alle Materialien bereitliegen, kann es losgehen.  
  1. Tauchwachs vorbereiten  
  Fülle das Tauchwachs in hohe, schmale Gläser oder Konservendosen.   Pro Farbe verwendest du einen eigenen Behälter.   Stelle die Gefäße in einen Topf mit Wasser und erhitze das Wasserbad, bis das Tauchwachs vollständig geschmolzen ist. Das Wasser sollte kurz vor dem Kochen sein, aber nicht kochen. Hohe, schmale Gefäße haben den Vorteil, dass die Kerze tiefer eintauchen kann. Fülle die Behälter nicht bis zum Rand, da das Wachs beim Eintauchen der Kerze verdrängt wird.  
  2. Farbe hinzufügen  
  Gib die Kerzenfarbe bei   ca. 75 °C   ins flüssige Tauchwachs und rühre sie vollständig ein. Für kräftige, gesättigte Farben empfehlen wir die    Neon-Kerzenfarben (Serie 2501)   . Diese enthalten Pigmente, die sich besonders gut im Tauchwachs verteilen. Die Dosierung beträgt maximal 1 %. Für Pastelltöne eignen sich die    Grundfarben (Serie 2803)    mit maximal 0,2 %. Unsere Farben sind hochkonzentriert – fang mit 2–3 Pastillen an und passe die Menge nach Bedarf an.  
  Profi-Tipp: Farben mischen  
  Die Farben lassen sich gut untereinander mischen, um eigene Töne zu kreieren. Gib zunächst eine Grundfarbe ins Wachs und füge die zweite Farbe schrittweise hinzu, bis du den gewünschten Farbton erreicht hast. Rühre das Wachs vor jedem Tauchdurchgang gut durch, damit sich die Farbe nicht absetzt.  
  3. Kerzen eintauchen  
  Halte die Stabkerze am Docht und tauche sie zügig in das eingefärbte Tauchwachs. Die Kerze sollte nur kurz im Wachs bleiben – das Tauchwachs zieht schnell an, sobald die Kerze an der Luft ist. Lasse die Kerze nach jedem Durchgang aushärten, bevor du sie erneut eintauchst oder die Farbe wechselst.  
  Profi-Tipp: Farbverläufe erzielen  
  Für einen Farbverlauf tauche die Kerze beim ersten Durchgang tief ein. Beim zweiten Durchgang tauchst du sie weniger weit ein – so entsteht eine hellere Zone im oberen Bereich, wo nur eine Schicht liegt. Mit jedem weiteren Durchgang und abnehmender Eintauchtiefe wird der Verlauf weicher. Für einen   zweifarbigen Verlauf   arbeitest du am besten in zwei separaten Bädern nacheinander: erst Farbe A von unten, dann Farbe B von der anderen Seite.  
  4. Abtropfen und aushärten lassen  
  Lass die frisch getauchte Kerze kurz über dem Gefäß abtropfen. Hänge sie dann am Docht auf oder lege sie auf Backpapier. Das Tauchwachs härtet schnell aus – in der Regel innerhalb weniger Minuten. Für mehrere Schichten warte, bis die vorherige Schicht vollständig fest ist, bevor du erneut tauchst.  
  5. Trocknungszeit einhalten  
  Lasse die fertigen Dip Dye Kerzen bei Raumtemperatur vollständig aushärten. Je mehr Schichten aufgetragen wurden, desto länger dauert das – plane 1–3 Stunden ein. Die Kerzen sollten nicht in der Nähe von Wärmequellen trocknen, da Wärme die Farbschicht beschädigen kann.  
  Welche Farbkombinationen eignen sich für Dip Dye Kerzen?  
  Am einfachsten startet man mit zwei Tönen, die nah beieinander liegen – Rosa und Altrosa zum Beispiel, oder Hellblau und Petrol. Wer einen dritten Bereich möchte, setzt Weiß als Übergang dazwischen: Hellblau, Weiß und Petrol wirkt fast wie ein natürlicher Verlauf. Für mehr Kontrast funktionieren auch Terrakotta und Creme oder Schwarz und Weiß gut.  
   Zu beachten:    Im flüssigen Wachs wirken Farben intensiver als nach dem Aushärten. Auf farbigen Kerzen kann die Grundfarbe leicht durchscheinen.  
  Typische Fehler – und wie du sie vermeidest  
 
 
   Die Farbschicht reißt oder bricht:    Das Tauchwachs war zu heiß oder die Kerze zu kalt. Stelle sicher, dass das Wachs auf ca. 75–80 °C abgekühlt ist, bevor du tauchst. Wenn die Kerze sehr kalt ist, kurz auf Raumtemperatur erwärmen lassen.  
 
 
  Die Farbe ist ungleichmäßig oder fleckig:   Das Wachs war nicht gut durchgerührt oder hat sich bereits abgekühlt. Rühre das Wachs vor jedem Durchgang durch und halte es im Wasserbad bei gleichmäßiger Temperatur.  
 
 
  Die Farbschicht ist zu dick:   Zu lange im Wachs gelassen oder zu viele Schichten auf einmal. Tauche die Kerze nur kurz ein und lasse jede Schicht vollständig aushärten, bevor du die nächste aufträgst.  
 
 
  Die Farbe wird auf der Kerze zu hell:   Zu wenig Farbe im Wachs. Erhöhe die Farbmenge schrittweise, aber überschreite nicht die Maximalmengen (Neonfarben 1 %, Grundfarben 0,2 %). Die Farbe erscheint im flüssigen Zustand oft kräftiger als nach dem Aushärten.  
 
 
   Die Kerze verformt sich:    Das Tauchwachs war zu heiß. Messe die Temperatur mit dem Thermometer und arbeite bei ca. 75–80 °C.  
 
 
  Häufige Fragen zu Dip Dye Kerzen  
  Was sind Dip Dye Kerzen?  
  Dip Dye Kerzen sind Stabkerzen, die durch Eintauchen in eingefärbtes, flüssiges Tauchwachs mit einem farbigen Überzug versehen werden. Das Ergebnis sind klar abgegrenzte Farbzonen oder weiche Farbverläufe – je nach Eintauchtiefe und Anzahl der Durchgänge. Die Technik eignet sich für weiße und farbige Stabkerzen gleichermaßen.  
  Welches Wachs eignet sich für Dip Dye Kerzen?  
  Für Dip Dye Kerzen empfehlen wir ein spezielles Tauchwachs, zum Beispiel unser Tauchwachs Tudastar 2311. Es hat einen höheren Schmelzpunkt als normales Kerzenwachs und bildet nach dem Aushärten eine harte, glatte Oberfläche. Normales Kerzenwachs ist für diese Technik zu weich und ergibt keine gleichmäßige Schicht.  
  Welche Farbe eignet sich für Dip Dye Kerzen?  
  Für kräftige, gesättigte Farben eignen sich die Neon-Kerzenfarben (Serie 2501). Sie basieren auf Pigmenten und verteilen sich gleichmäßig im Tauchwachs. Wichtig: Neonfarben sollten nicht direkt in das Kerzenwachs gemischt werden, da die Pigmente den Docht verstopfen können. Für Pastelltöne sind unsere Grundfarben (Serie 2803) besser geeignet.  
  Was ist die Dip-Dye-Methode?  
  Bei der Dip-Dye-Methode werden Stabkerzen kurz in flüssiges, eingefärbtes Tauchwachs getaucht. Das Wachs legt sich als gleichmäßige Schicht auf die Kerze und ergibt nach dem Aushärten eine farbige Oberfläche. Durch mehrmaliges Tauchen mit jeweils abnehmender Eintauchtiefe entstehen Farbverläufe. Die Methode unterscheidet sich vom    Tauchmarmorieren   , bei dem Kerzenfarbe auf Wasser aufgetragen wird und organische Marmormuster entstehen – statt klar abgegrenzter Farbzonen.  
  Fazit: Dip Dye Kerzen einfach umsetzen  
  Dip Dye Kerzen lassen sich mit den richtigen Materialien schnell und reproduzierbar herstellen. Der entscheidende Unterschied zu einfachen Methoden mit Kerzenresten liegt im Tauchwachs: Tudastar 2311 ergibt eine härtere, gleichmäßigere Oberfläche und lässt sich präzise einfärben.  
  Durch verschiedene Farben, Eintauchtiefen und Schichtanzahlen lassen sich individuelle Designs entwickeln – von kräftigen Einfarbigen bis zu weichen Mehrfarb-Verläufen. Alle Produkte, die du für diese Anleitung benötigst, findest du in unserem Shop.  
  Die Anleitung stellen wir dir zusätzlich als    PDF zum Download    zur Verfügung.  
   Zeig uns deine Ergebnisse auf Instagram und markiere    @distrebution_gmbh   . Wir freuen uns über deine Kreationen.   
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            <title type="text">Kerzen marmorieren: So gelingt der Marmoreffekt</title>
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                                            Kerzen marmorieren leicht gemacht: So gelingt der Marmoreffekt.
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                  Kein marmoriertes Muster gleicht dem anderen und genau das macht diese Technik interessant. Beim Tauchmarmorieren schmilzt Kerzenfarbe auf heißem Wasser und überträgt sich beim Eintauchen als dünner Film auf die Oberfläche. Diese Anleitung erklärt dir, wie du Kerzen marmorierst, worauf es ankommt und welche Fehler sich von Anfang an vermeiden lassen.  
  Auf einen Blick  
 
 Kerzenfarbe schmilzt auf ca. 80 °C heißem Wasser und bildet einen dünnen Farbfilm auf der Wasseroberfläche 
 Beim Eintauchen überträgt sich dieser Film direkt auf die Kerzenoberfläche 
 Anleitung geeignet für glatte Kerzen aus Raps- oder Paraffinwachs 
 Jede Kerze ist ein Unikat. Kein Muster lässt sich exakt wiederholen 
 
  Das brauchst du  
  Bevor du startest, lege dir folgende Dinge bereit:  
 
  Kerzen aus Rapswachs 5761  oder  Paraffin 58/60  
  Kerzenfarben  
 Ausreichend tiefer Topf oder hitzebeständiges Gefäß 
 Thermometer zur Temperaturkontrolle 
 Einmalhandschuhe 
 Optional: Garn zum Befestigen am Docht 
 Aufhängemöglichkeit oder Backpapier zum Trocknen 
 Holzstab zum Umrühren 
 Abwaschbare Unterlage 
 
  Schritt für Schritt Kerzen marmorieren&amp;nbsp;  
  Sobald alle Materialien bereitliegen, kann es losgehen.  
  1. Arbeitsplatz vorbereiten  
  Lege eine   abwaschbare Unterlage   aus und ziehe    Einmalhandschuhe    an. Befestige am Docht jeder Kerze ein   Stück Garn  . Daran kannst du die Kerzen nach dem Tauchen aufhängen, damit sie gleichmäßig trocknen. Breite darunter    Backpapier    aus, da überschüssige Farbe abtropft. Das    Gefäß    sollte tief genug sein, um die Kerze vollständig einzutauchen. Verwende eines, das danach nicht mehr für Lebensmittel genutzt wird, da sich Farbreste je nach Material nur schwer vollständig entfernen lassen.  
  2. Wasser erhitzen  
  Erhitze das Wasser auf ca. 80 °C  , aber lasse es nicht kochen. Bei dieser Temperatur schmilzt die Kerzenfarbe sauber und verteilt sich als gleichmäßiger Film auf der Wasseroberfläche. Ist das Wasser zu kalt, schmilzt die Farbe nicht vollständig. Bei zu hoher Temperatur kann die Kerzenoberfläche anlaufen oder sich leicht verformen.  
  3. Kerzenfarbe hinzufügen  
  Gib nur wenige Pastillen ins Wasser. Unsere Kerzenfarben sind hochkonzentriert und sehr ergiebig. Warte, bis die Pastillen beginnen zu schmelzen, und rühre dann vorsichtig mit einem    Holzstab    um. So zieht sich die Farbe zu einem hauchdünnen Film auseinander, aus dem beim Eintauchen das Marmormuster entsteht.  
  Profi-Tipp: Zweifarbige Effekte  
  Für   kontrastreiche Muster   empfiehlt sich das Arbeiten in zwei separaten Farbbädern: erst in Farbe A tauchen und kurz abkühlen lassen, dann in Farbe B. So bleibt jeder Farbton brillant. Wer beide Farben gleichzeitig ins Wasser gibt, muss schnell arbeiten. Die Farben vermischen sich im flüssigen Zustand rasch und ein trübes Mischergebnis ist dann kaum zu vermeiden.  
  Ein Farbbad lässt sich für mehrere Tauchdurchgänge verwenden, solange der Farbfilm auf der Oberfläche noch sichtbar ist. Nach einigen Kerzen zieht sich die Farbe auf und das Muster wird schwächer. Dann einfach weitere Pastillen nachgeben. Da das Wasser mit der Zeit abkühlt, solltest du die Temperatur regelmäßig prüfen und bei Bedarf nachheizen. Wechsle das Wasser, sobald die Farbe trüb wird oder sich am Boden absetzt.  
  4. Kerze eintauchen  
  Greife die Kerze am Docht und führe sie langsam durch die Farboberfläche. Drehe die Kerze beim Ein- oder Herausziehen leicht um die eigene Achse. So legt sich der Farbfilm spiralförmig um die Kerze. Du kannst auch nur die untere Hälfte oder eine Seite eintauchen.  
  5. Trocknen lassen  
  Hänge die marmorierten Kerzen auf oder stelle sie auf Backpapier. Lasse sie bei Raumtemperatur vollständig trocknen. Je nach Farbauftrag dauert das 2–4 Stunden. Nicht in der Nähe von Wärmequellen trocknen, da Wärme die Farbschicht beschädigen kann.  
  Typische Fehler – und wie du sie vermeidest  
 
 
  Die Farben vermischen sich komplett:   Zu stark gerührt oder zu lange gewartet, bevor getaucht wurde. Kurz nach dem Auflösen tauchen und dabei minimal rühren.  
 
 
  Der Marmoreffekt ist kaum sichtbar:   Zu wenig Farbe oder Wasser zu kalt. Temperatur prüfen und mehr Pastillen zugeben.  
 
 
   Die Kerze verformt sich:    Wasser war zu heiß. Temperatur mit dem Thermometer kontrollieren.  
 
 
   Das Muster wirkt ungleichmäßig:    Farbe nicht vollständig geschmolzen oder Wasser in Bewegung. Warten, bis die Farbe vollständig geschmolzen ist, dann ruhig eintauchen.  
 
 
  Die Farbe haftet nicht gleichmäßig:   Kerzenoberfläche fettig, feucht, staubig oder mit Händen berührt. Kerzen vor dem Tauchen nicht anfassen und trocken sowie sauber lagern.  
 
 
  Häufige Fragen zum Kerzen marmorieren  
  Wie kann man Kerzen marmorieren?  
  Die einfachste Methode ist das Tauchmarmorieren im Wasserbad. Kerzenfarbe schmilzt auf der Wasseroberfläche und überträgt sich beim Eintauchen als dünner Film direkt auf die Kerze. Besonders saubere Ergebnisse entstehen bei glatten Kerzen aus Raps- oder Paraffinwachs.  
  Welche Marmorierfarbe eignet sich für Kerzen?  
  Für das Tauchmarmorieren empfehlen wir hochkonzentrierte Kerzenfarben in Pastillenform. Diese schmelzen sauber im Wasserbad, verteilen sich gleichmäßig als Farbfilm und verbinden sich gut mit der Wachsoberfläche. Wenige Pastillen reichen für mehrere Tauchdurchgänge. Eine Übersicht aller verfügbaren Farben findest du in unserer    Kerzenfarben-Kategorie   .  
  Wie kann ich Kerzen einfärben – gibt es Alternativen zum Marmorieren?  
  Das Tauchmarmorieren verändert nur die Oberfläche der Kerze. Wer Kerzen vollständig und gleichmäßig einfärben möchte, gibt die Kerzenfarbe direkt in die Wachsschmelze. Eine weitere Alternative ist die    Dip-Dye-Technik   , bei der klar abgegrenzte Farbstreifen entstehen statt organischer Marmormuster.  
  Fazit: Kerzen marmorieren ist einfach umzusetzen  
  Kerzen marmorieren ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um schlichte Kerzen individuell zu gestalten. Mit der richtigen Temperatur, hochwertiger Kerzenfarbe und etwas Experimentierfreude entstehen einzigartige Designs.  
  Durch verschiedene Farbkombinationen lassen sich saisonale Designs, Serien oder individuelle Kollektionen gestalten. Alle Produkte, die du für diese Anleitung benötigst – von Kerzenfarben über Rapswachs bis hin zu Paraffinwachs – findest du in unserem Shop.  
  Die Anleitung stellen wir dir zusätzlich als    PDF zum Download    zur Verfügung.  
   Zeig uns deine Ergebnisse auf Instagram und markiere    @distrebution_gmbh   . Wir freuen uns über deine Kreationen.   
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            <title type="text">Kerzen selber machen – eine Anleitung zur hochwertigen Kerzenherstellung</title>
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                                            Was braucht man wirklich, um Kerzen selber zu machen? Und worauf kommt es bei Wachs, Docht und Temperatur an? Hier findest du eine strukturierte Anleitung zur Kerzenherstellung.
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                  Die Kerzenherstellung ist kreativ und vielseitig. Mit unterschiedlichen Wachsarten, Farben, Düften und Dochten kannst du Kerzen herstellen, die zu deinem Stil, deinem Qualitätsanspruch und deinem Sortiment passen.  
  Ob du Kerzen selber machen möchtest, Kerzen im DIY-Stil entwickelst oder ein eigenes Kerzensortiment aufbaust – die  grundlegenden Schritte der Kerzenherstellung  bleiben dabei immer gleich:   Wachs schmelzen, Farbe und Duft einarbeiten, den Docht fixieren, gießen und aushärten lassen.  
  In dieser Anleitung erfährst du, welches Material du für die Kerzenherstellung wirklich brauchst, wie du Wachs sachgerecht schmilzt und weiterverarbeitest. Außerdem lernst du typische Fehler beim Kerzengießen kennen, damit du sie von Anfang an vermeidest und gleichbleibend hochwertige Kerzen herstellen kannst.  
  Hochwertige    Produkte zur Kerzenherstellung    findest du übrigens bei uns im Shop. In den jeweiligen Produktbeschreibungen erhältst du wichtige Informationen, etwa zum Schmelzpunkt, zur Verarbeitungstemperatur und zur empfohlenen Dosierung.  
   Auf den Punkt gebracht   
 
 
  Fürs Kerzen selber gießen brauchst du vor allem das richtige Material:  ein passendes Wachs, die richtige Dochtgröße, ein sauberes Wasserbad und Geduld beim Aushärten. 
 
 
  Die grundlegenden Schritte der Kerzenherstellung bleiben immer gleich:  Wachs schmelzen, Farbe und Duft einarbeiten, Docht fixieren, gießen, ruhen lassen. 
 
  Typische Fehler  wie Sinkholes, Luftblasen oder unruhige Flammen lassen sich durch die richtige Temperatur, Dochtwahl und Gießtechnik vermeiden. 
 
  &amp;nbsp;  
  Was brauche ich, um Kerzen herzustellen?  
  Um Kerzenwachs sauber und kontrolliert zu verarbeiten, benötigst du einige grundlegende Werkzeuge und Rohstoffe.  
  Die Basis bildet ein Wasserbad   :  ein Topf mit heißem Wasser und ein hitzefester Schmelzbehälter aus Glas oder Edelstahl, der im Wasser steht oder hängt. Darin schmilzt das Wachs langsam und gleichmäßig, bis es vollständig flüssig ist und sich später sauber in ein Gefäß oder eine Form gießen lässt.&amp;nbsp;  
  Tipp:   Rühre zwischendurch um, damit sich Klümpchen auflösen und die Temperatur stabil bleibt.  
  Ein   Wachsthermometer   ist dabei unverzichtbar. Jede Wachssorte hat ihren eigenen Schmelzpunkt und auch einen Flammpunkt. Damit sich Farbe und Duft später gut einmischen und du sicher arbeiten kannst, solltest du das Wachs nicht stärker erhitzen als notwendig.  
  Bevor du startest, solltest du außerdem wissen,    wie viel Wachs  du für deine Kerzen benötigst  . Diese Menge ist entscheidend für die spätere Dosierung von Farbe und Duftöl. In den Produktbeschreibungen bei uns im Shop findest du zu jeder Farbe und jedem Duftöl Hinweise zur empfohlenen Dosierung sowie zum passenden Temperaturbereich.  
  Auch die passende   Dochtgröße   spielt bei der Kerzenherstellung eine zentrale Rolle. Sie hängt sowohl vom Gefäßdurchmesser als auch von der verwendeten Wachssorte ab. In unserer    Docht-Kategorie    findest du verschiedene Dochte, darunter    Kerzendochte   ,    Teelichtdochte    und    Flammschalendochte   , die je nach Kerzentyp eingesetzt werden.  
  Wenn alles vorbereitet ist, kannst du direkt mit der Kerzenherstellung starten.  
  Kurz und knapp: das benötigte Material zur Kerzenherstellung  
 Die Materialien findest du neben weiterem&amp;nbsp; Kerzenzubehör &amp;nbsp;übersichtlich sortiert bei uns im Shop, sodass du für deine Kerzenherstellung alles gemeinsam und aufeinander abgestimmt auswählen kannst. 
  Lege dir folgende Materialien bereit:  
 
  Kerzenwachs  
 Topf + Wasserbad 
 Schmelzbehälter 
 Wachsthermometer 
 Rührlöffel 
  Dochtzentrierer  
  Dochte  (Baumwolle oder Holz) 
  Kerzengläser  oder&amp;nbsp;   Kerzenformen    
  Kerzenfarben oder -lacke &amp;nbsp;(optional) 
  Kerzenduftöle &amp;nbsp;(optional) 
 Dekoelemente wie getrocknete Blüten&amp;nbsp;(optional) 
 
 &amp;nbsp; 
  Die Wahl des passenden Wachses  
 Die Wahl des Wachses beeinflusst nicht nur Optik und Duft, sondern auch Dochtwahl, Gießtemperatur und das spätere Brennverhalten. Alle genannten  Kerzenwachse  findest&amp;nbsp; du neben weiteren Varianten auch in unserem Shop.  
 
 
   Sojawachs C-3    ist für   Duftkerzen im Behälter  , insbesondere im Glas, optimiert. Es zeichnet sich durch eine gute Duftbindung und eine gleichmäßige Oberfläche aus.  
 
 
   Rapswachs 5761    wird häufig für   stehende, filigrane Naturwachskerzen   verwendet, die in   Silikonformen   gegossen werden. Es sorgt für eine stabile Struktur und einen ruhigen Abbrand.  
 
 
   Paraffinwachs    mit einem   höheren Schmelzpunkt   (z. B. 58–60 °C) eignet sich gut für   Stumpenkerzen  , da sie formstabil aushärten und klare Kanten ermöglichen.  
 
 
   Raps-Kokoswachs Elite 600    eignet sich gut für   natürliche Teelichter   sowie für   Duftkerzen im Glas  , da es sich gleichmäßig verarbeiten lässt und ein ruhiges Brennverhalten ermöglicht.  
 
     Bienenwachs    zeichnet sich durch eine   sehr lange Brenndauer   und einen   charakteristischen Eigenduft   aus. Es eignet sich besonders für   naturbelassene Kerzen  .    
 
 &amp;nbsp; 
     Übrigens: Wachsreste lassen sich hervorragend wiederverwenden.  Stelle das Kerzenglas einfach für etwa eine Stunde ins Gefrierfach – das Wachs zieht sich zusammen und lässt sich danach leicht herausbrechen. Dann einschmelzen und durch ein feines Sieb gießen, damit Dochtreste und Verunreinigungen verschwinden. Achte darauf, möglichst nur gleiche Wachssorten zu mischen, und setze immer einen frischen  Docht  ein, denn alte Dochte brennen nach dem Gebrauch nicht mehr gleichmäßig.    
 &amp;nbsp; 
 Wie viel Wachs brauche ich für eine Kerze? 
  Bevor du mit der Kerzenherstellung beginnst, ist es hilfreich zu wissen, wie viel Wachs du benötigst. So kannst du Farbe und Duft später passend dosieren.  
  Gehe dafür wie folgt vor:  
 
 
  Stelle dein Kerzenglas auf eine Waage.  
 
 
  Fülle das Glas mit Wasser bis zu der Höhe, bis zu der deine Kerze später reichen soll.  
 
 
  Lies das Gewicht des Wassers in Gramm ab und rechne davon&amp;nbsp;  10 % ab   (Gewicht × 0,9).  
 
 
  ⇾   Das Ergebnis entspricht der   ungefähren Wachsmenge  , die du für dieses Gefäß einplanen solltest.  
  Tipp:   Möchtest du   Duftöl   verwenden, ziehe die geplante Duftmenge vom errechneten Wachsgewicht ab.  
  Gut zu wissen:   Diese Methode eignet sich auch für Silikonformen. Achte darauf, dass Gläser und Formen vor dem Gießen vollständig trocken sind.  
  In diesem Video erklären wir es an einem Beispiel:  
    
 &amp;nbsp; 
  Schritt-für-Schritt-Anleitung: Kerzen selber machen  
  Wenn deine Materialien vorbereitet sind, kannst du mit der Kerzenherstellung starten.&amp;nbsp;  
  Arbeite dabei ruhig und kontrolliert, denn viele Fehler entstehen durch zu hohe Temperaturen oder zu hastiges Vorgehen. Ein strukturierter Ablauf hilft dir, Ergebnisse zuverlässig zu reproduzieren und die Qualität deiner Kerzen auch über mehrere Durchgänge hinweg konstant zu halten.  
  1. Wasserbad vorbereiten  
 Fülle einen Topf mit Wasser und erhitze ihn auf der Herdplatte. Das Wasser sollte heiß sein, aber nicht kochen. Stelle einen  hitzefesten Schmelzbehälter  (z. B. einen zweiten Topf, eine Metallkelle oder einen Schmelzbecher aus Edelstahl) in oder über den Topf mit Wasser und fülle das Wachs in diesen Behälter. 
  Das  Wasserbad  sorgt dafür, dass das Wachs   gleichmäßig und kontrolliert schmilzt  , ohne direkt der Hitzequelle ausgesetzt zu sein. So lässt sich die Temperatur besser steuern und ein Überhitzen vermeiden.&amp;nbsp; Doppelwandige Töpfe aus der Schokoladenverarbeitung eignen sich ebenfalls für Wachs. Auch temperierbare Geräte wie der Thermomix können genutzt werden. 
  2. Wachs schmelzen  
  Gib die benötigte Wachsmenge in den Schmelzbehälter. Rühre gelegentlich um, damit sich Klümpchen lösen und die Wärme gleichmäßig verteilt wird. Behalte die Temperatur immer im Blick und bleibe unter dem Flammpunkt.  
  Die richtige Verarbeitungstemperatur hängt vom jeweiligen Wachs ab. Sojawachs wird häufig bei etwa   60–70 °C   verarbeitet, Paraffin meist bei höheren Temperaturen. Die genauen Bereiche findest du in den Produktbeschreibungen der einzelnen Wachssorten.  
  3. Farbe und Duftöl einarbeiten  
  Rühre zuerst die    Kerzenfarbe    in das vollständig geschmolzene Wachs ein, anschließend das    Duftöl   . Arbeite dabei langsam und gleichmäßig, damit sich beide Zusätze gut verbinden. Die Farbe benötigen etwas Zeit, um sich vollständig aufzulösen. Duftöl sollte bei der für das jeweilige Wachs empfohlenen Temperatur eingearbeitet werden, damit es stabil im Wachs gebunden bleibt.  
  Tipp:   Wird Duftöl zu stark erhitzt, kann es sich teilweise verflüchtigen. Die Kerze riecht dann deutlich schwächer als erwartet. Gib das Duftöl daher erst nach dem vollständigen Auflösen der Farbe und kurz vor dem Gießen hinzu und erhitze das Wachs anschließend nicht mehr stark oder über längere Zeit.&amp;nbsp; Achte bei Duftkerzen auf die empfohlenen Dosierungen. Zu viel Duftöl kann das Brennverhalten negativ beeinflussen und zu einer unruhigen oder instabilen Flamme führen. Auch zu hohe Temperaturen schaden der Duftbindung und können Blasen oder eine unruhige Oberfläche verursachen. 
  4. Docht einsetzen  
  Fixiere den Docht mittig im Glas oder in der Form. Nutze dafür einen    Dochtzentrierer    oder    Klebepunkte für Kerzendochte   , um den Docht auf dem Boden vom Glas zu fixieren.  
  Tipp:  Je gerader er sitzt, desto schöner brennt die Kerze später ab. Achte darauf, dass der Docht unten gut im Gefäß anliegt. 
  5. Kerze gießen  
  Gieße das flüssige Wachs langsam in das Gefäß oder die Form. Achte darauf, dass der Docht nicht verrutscht. Je ruhiger du gießt, desto weniger Luftblasen entstehen.&amp;nbsp; Wie hoch du das Gefäß füllst, ist dir überlassen. Viele lassen oben einen kleinen Rand, andere füllen bis kurz unter den Rand. 
  Tipp:   Hebe ein wenig Wachs zum Nachgießen auf. Wenn sich beim Abkühlen eine leichte Senke bildet, kannst du sie damit später ausgleichen.  
  6. Kerze auskühlen lassen  
  Lass die Kerze an einem ruhigen, zimmerwarmen Ort   mindestens 24 Stunden   vollständig aushärten. Zugluft, kalte Unterlagen oder direkte Heizungswärme können die Oberfläche beeinträchtigen.&amp;nbsp;  
  Manche Wachse – insbesondere Soja- und Rapswachs – entfalten ihren Duft erst nach einer kurzen Reifezeit von einigen Tagen optimal.  
  Damit ist deine Kerze fertig und du verfügst über die Grundlage, auf der sich komplexere Designs, Farbschichten oder konsistente Duftkombinationen aufbauen lassen.  
 &amp;nbsp; 
  Fehler vermeiden – typische Stolperfallen beim Kerzengießen  
  Auch bei sorgfältiger Arbeit können beim Kerzengießen kleinere Unregelmäßigkeiten auftreten. Die meisten davon hängen mit   Temperatur  ,   Gießtechnik   oder der   Abstimmung von Wachs, Docht und Zusätzen   zusammen und lassen sich mit etwas Erfahrung gut kontrollieren.  
  Die häufigsten Stolperfallen im Überblick:  
 
 
  Sinkholes (Einfallstellen):   Entstehen durch das Schrumpfen des Wachses beim Abkühlen → ein gezielter Nachguss gleicht die Oberfläche aus.  
 
 
  Luftblasen:   Verursacht durch zu schnelles Gießen oder kalte Gefäße → langsames Gießen und leicht angewärmte Gläser helfen.  
 
 
  Frosting bei Sojawachs:   Ein natürliches, kristallines Erscheinungsbild → durch konstante Raumtemperaturen und angepasste Gießtemperaturen reduzierbar.  
 
 
  Unruhige oder flackernde Flamme:   Meist ein Zeichen für eine unpassende Dochtgröße oder eine zu hohe Duft- bzw. Farbdosierung.  
 
 
  Wer diese Zusammenhänge kennt, kann die Qualität der Kerzen gezielt steuern und reproduzierbare Ergebnisse erzielen.  
  Farbe &amp;amp; Duft richtig dosieren  
   Kerzenfarben&amp;nbsp; sind sehr ergiebig und sollten stets   sparsam dosiert   werden. Beginne mit einer kleinen Menge und steigere sie bei Bedarf schrittweise, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. So bleibt das Wachs stabil und die Oberfläche gleichmäßig.  
   Duftöle    werden in der Kerzenherstellung in der Regel mit   etwa 6–10 % bezogen auf die Wachsmengen   dosiert. Die genaue Menge hängt von der Wachssorte und der Duftintensität ab. Zu hohe Dosierungen können das Brennverhalten, die Oberfläche und die Flammenstabilität negativ beeinflussen.  
  Kreative Ideen für dein Kerzensortiment  
  Sobald die Grundlagen der Kerzenherstellung sitzen, eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, dein Kerzensortiment gezielt weiterzuentwickeln. Farben, Formen, Dochte und Düfte lassen sich so kombinieren, dass nicht nur einzelne Kerzen entstehen, sondern   stimmige Serien, Themenlinien oder saisonale Kollektionen  .  
  Ob schlichte Behälterkerzen, Duftkerzen für unterschiedliche Jahreszeiten, Schichtkerzen mit Farbverläufen oder Kerzen mit Holzdocht – kreative Ideen helfen dabei, dein Angebot zu differenzieren und wiedererkennbare Designs zu schaffen.  
  Sicher arbeiten beim Herstellen von Kerzen  
  Auch wenn die Kerzenherstellung übersichtlich wirkt, arbeitet man mit heißem Wachs und erhöhten Temperaturen. Achte darauf, dass dein Wasserbad stabil steht, keine Feuchtigkeit in das Wachs gelangt und du die Temperatur jederzeit kontrollierst. Wachs sollte niemals unbeaufsichtigt erhitzt werden.  
  Brennendes Wachs darf niemals mit Wasser gelöscht werden. Schalte die Wärmequelle aus und ersticke den Brand mit einem Deckel oder einer Löschdecke. Anschließend alles vollständig abkühlen lassen.  
  Ein ruhiger Arbeitsablauf und ein sauberer, gut organisierter Arbeitsplatz tragen wesentlich zu sicheren und reproduzierbaren Ergebnissen bei.  
  Fazit  
  Mit der richtigen Technik ist die Herstellung von Kerzen kein kompliziertes Unterfangen, sondern ein gut strukturierter und planbarer Prozess.  
  Egal, ob du gerade erste Schritte machst oder dein eigenes Sortiment aufbauen möchtest – mit dieser Anleitung hast du eine solide Grundlage. Und die passenden    Produkte zur Kerzenherstellung    findest du jederzeit   bei uns im Shop  , damit deine Kerzen so werden, wie du sie dir vorstellst.  
 &amp;nbsp; 
  Häufige Fragen  
  Hier findest du Antworten auf Fragen, die bei der Kerzenherstellung regelmäßig auftreten.  
  Wie viel Duftöl darf ich verwenden?  
  Die empfohlene Duftölmenge liegt häufig zwischen etwa   6–10 %   bezogen auf die Wachsmengen, je nach Wachs und Duftstärke. Beginne mit einer niedrigeren Dosierung und teste verschiedene Werte, denn zu viel Duftöl kann das Brennverhalten und die Oberfläche deiner Kerzen negativ beeinflussen.  
  Welches Wachs eignet sich für Duftkerzen?  
  Soja- und Rapswachs binden Duft besonders gleichmäßig und sind daher gut für Duftkerzen geeignet. Paraffin bringt Farben stärker zur Geltung und sorgt für sehr glatte Oberflächen.  
  Welche Dochtgröße brauche ich?  
  Die passende Dochtgröße hängt vom   Gefäßdurchmesser  , der   Wachssorte   sowie von   Duft- und Farbzusätzen   ab. Eine pauschale Angabe ist nicht möglich; Orientierung bieten Docht-Empfehlungen und Tests mit Musterkerzen.  
  Warum bildet sich eine Kuhle in der Mitte der Kerze?  
  Beim Abkühlen schrumpft Wachs. Dadurch kann sich in der Mitte eine leichte Vertiefung bilden. Ein gezielter Nachguss gleicht die Oberfläche aus.  
  Wie lange muss eine Kerze aushärten?  
  Lass die Kerze   mindestens 24 Stunden   vollständig aushärten. Besonders bei Duftkerzen aus Soja- oder Rapswachs verbessert eine zusätzliche Reifezeit von einigen Tagen die Duftentfaltung deutlich.  
  Wie vermeide ich Ruß oder Flackern?  
  Häufig hilft eine   passendere Dochtgröße   oder eine   sparsamere Dosierung von Farbe und Duft  . Auch gleichmäßiges Gießen und sauberes Arbeiten tragen zu einem ruhigen Abbrand bei.  
 &amp;nbsp; 
  Mini-Glossar – wichtige Begriffe einfach erklärt  
  Flammpunkt  
  Die Temperatur, ab der sich Wachs entzünden kann. Dieser Wert sollte beim Arbeiten stets unterschritten werden.  
  Schmelzpunkt  
  Die Temperatur, bei der das Wachs flüssig wird. Sie variiert je nach Wachssorte.  
  Dochtgröße  
  Die Stärke des Dochtes, abgestimmt auf Gefäßdurchmesser, Wachssorte und Zusätze. Eine falsche Dochtgröße kann zu Tunneling, Ruß oder einer unruhigen Flamme führen.  
  Tunneling  
  Brennt die Kerze nur in der Mitte ab und ein Rand bleibt stehen, spricht man von Tunneling. Häufig ist der Docht zu klein gewählt.  
  Frosting  
  Natürliche, kristallartige Schlieren bei Sojawachs. Optisch typisch und unbedenklich.  
  Reifezeit (Curing Time)  
  Der Zeitraum nach dem Gießen, in dem Wachs und Duft vollständig aushärten und sich stabil verbinden. Besonders wichtig für Duftkerzen aus Soja- oder Rapswachs.  
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                            <updated>2025-12-17T12:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Blütenkerzen aus Bienenwachs - Anleitung</title>
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                                            Blüten aus Wachs selber machen - wir erklären dir, wie&#039;s geht!
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                 Heute zeigen wir dir, wie du wunderschöne Blumenkerzen aus Bienenwachs selbst herstellen kannst. Diese DIY-Blumenkerzen sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, deine Kreativität auszuleben. Und das Beste daran: Du brauchst keine speziellen Kerzenformen! 
 Was du benötigst 
 
  Weißes Bienenwachs RAL&amp;nbsp;  
  Docht (je nach Größe der Blumen)  
  Kerzenfarbe (wir haben Altrosa &amp;amp; Bordeaux verwendet)  
  Kerzenduft (optional)  
 Außerdem: Schmelztopf/Wasserbad, Löffel, Silikonmatte 
 
 Schritt-für-Schritt Anleitung 
 1. Wachs schmelzen und färben 
 Zuerst schmelzen wir unser Bienenwachs im Wasserbad. Sobald es geschmolzen ist, fügen wir die Kerzenfarbe hinzu. Wir haben uns für ein schönes Altrosa entschieden. Wenn die Farbpastille gut aufgelöst ist, fügen wir unseren Kerzenduft hinzu. Unser Favorit: Oud Velvetrose. 
 2. Den Kern formen 
 Gieße etwas Wachs auf die Silikonmatte und verteile es gleichmäßig. Warte, bis das Wachs so weit abgekühlt ist, dass es sich von der Silikonmatte lösen lässt. Hebe es an, falte es mehrmals und knete es zu einer Kugel. Dies wird der Kern deiner Blume, durch den der Docht kommt. Du kannst den Docht entweder um die Kugel herum feststecken oder mit einer Stechnadel ein Loch in der Mitte machen und den Docht durchziehen. 
 3. Blütenblätter gießen 
 Arbeite zügig, denn Bienenwachs kühlt sehr schnell ab, besonders in dünnen Schichten. Gieße das Wachs auf die Silikonmatte, um die Blütenblätter zu formen. Sobald sie so weit abgekühlt sind, dass sie sich ablösen lassen, ziehe sie ab und klebe sie auf den Kern. Füge Blätter hinzu, bis deine Rose die gewünschte Form und Größe erreicht hat. 
 4. Den Boden glätten 
 Damit deine Kerze stabil steht, musst du den Boden glätten. Du kannst den Boden entweder abschneiden oder ein Metallstück (z. B. ein Messer) erwärmen und den Boden leicht schmelzen, um ihn zu begradigen. 
 Farbvariationen und größere Blumen 
 Bordeaux-Rose 
 Für eine größere Rose haben wir Bordeaux-Kerzenfarbe und etwas Schwarz zum Abdunkeln verwendet. Die Farbe wirkt auf den Blütenblättern heller, weil sie so dünn sind. Wiederhole den Prozess wie oben beschrieben, um den Kern und die Blütenblätter zu formen. Wenn die Blütenblätter schwer zu biegen sind, kannst du sie mit einer Heißluftpistole erwärmen. 
 Weiße Rose 
 Für eine größere weiße Rose haben wir die Blütenblätter weiter voneinander entfernt angebracht, um eine größere Blume zu erhalten. Die letzten Blätter haben wir etwas dicker gegossen, damit die Blume stabiler ist. 
 Dieses Tutorial findest du auch als Video bei  YouTube . Dort findest du auch viele weitere Tutorials &amp;amp; Produktinformationen! 
    
  Wir wollen deine Kreationen sehen!  
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                            <updated>2024-05-28T07:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Können Kerzen schwitzen?</title>
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                                            Können Kerzen schwitzen? Warum bilden sie Feuchtigkeitsperlen auf der Oberfläche? Hier verraten wir die Details.
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                 Können Kerzen schwitzen? 
 Egal, ob du ein Kerzenliebhaber oder ein professioneller Kerzenhersteller bist, hast du wahrscheinlich schon bemerkt, dass deine Kerzen manchmal Feuchtigkeitsperlen auf der Oberfläche bilden. Dieses Phänomen, das als „Kerzenschwitzen“ (candle sweating) bezeichnet wird, mag auf den ersten Blick verwirren. Warum sollte eine Kerze, ein scheinbar trockener und fester Gegenstand, anfangen zu schwitzen? 
 Die Ursache liegt in der Ausdehnung und Kontraktion der Wachskristalle, die das Öl aus dem Wachskörper herausdrücken können, wodurch es auf der Oberfläche sichtbar wird. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf die Gründe für das Schwitzen von Kerzen ein, untersuchen, wie es sich auf deine Kerzen auswirkt, und erörtern, wie man es verhindern kann. 
 Warum schwitzen Kerzen? 
 Es gibt viele Gründe, warum eine Kerze Feuchtigkeit oder Flüssigkeitstropfen auf der Oberfläche aufweisen kann. Zum einen kann einfach zu viel Duftstoff oder ätherisches Öl in das Wachs gemischt worden sein. Die Menge an Duftstoffen oder ätherischem Öl, die ein Wachs aufnehmen kann, ist unterschiedlich. 
 Zweitens kann das Schwitzen eine Eigenschaft des Wachses selbst sein. Viele pflanzliche Wachse, insbesondere Sojawachs und Kokosnusswachs, sind dafür bekannt, dass sie schwitzen. 
 Drittens kann dies auch passieren, wenn das Öl hinzugefügt wird, wenn das Wachs zu kalt ist oder wenn das Wachs/Öl nicht richtig gemischt wird. In diesem Fall bilden Wachs und Öl kein homogenes Gemisch und der Duft verteilt sich unterschiedlich in der Kerze. 
 Wenn du schließlich Duftstoffe/ätherische Öle verwendest, die nicht für Kerzen geeignet sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Öle nicht richtig mit den Wachskomponenten vermischen und unlösliche Partikel entstehen.&amp;nbsp; 
 HINWEIS: Das Schwitzen beeinträchtigt oft nicht die Leistung oder Qualität der Kerze.&amp;nbsp; 
 Wie lässt sich Schwitzen vermeiden? 
  Duftstoffmenge reduzieren  
 Für die meisten unserer Wachse empfehlen wir, den Anteil der Duftstoffe auf 6-10 % zu beschränken. Experimentieren und Testen sind der Schlüssel. 
  Hochwertige und für Kerzen optimierte Duftöle verwenden  
 Für erstklassige Kerzenerlebnisse ist es wichtig, hochwertige Duftöle zu verwenden. Die von uns angebotenen Kerzendüfte wurden speziell für die Verwendung in der Kerzenherstellung entwickelt und getestet. 
  Wachse wechseln  
 Einige Naturwachse sind anfällig für die Schweißbildung, weshalb du versuchen solltest, etwas Paraffinwachs hinzuzufügen.&amp;nbsp; 
  Kerzen richtig lagern  
 Generell empfehlen wir, deine Kerzen bei einer Temperatur von 18°C bis 25°C an einem trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung zu lagern. 
 Was ist zu tun, wenn Kerzen schwitzen? 
 Du hast Kerzen gegossen und festgestellt, dass sie bereits nach dem Abkühlen zu schwitzen beginnen? Du kannst eine Heißluftpistole verwenden, um das Wachs wieder zu schmelzen, damit es mit einer glatten, ölfreien Oberfläche abkühlt. Du kannst dein Wachs auch etwas besser mischen und eine dünne Schicht darauf gießen. 
 Wenn deine Kerze weiter schwitzt, kannst du die Oberfläche der Kerze vorsichtig mit einem Papiertuch abtupfen, um das überschüssige Öl aufzusaugen. 
 Wir hoffen, dass diese Hinweise hilfreich sind! Hast du weitere Fragen? Schicke uns eine E-Mail an support@distrebution.com oder schicke uns eine DM auf Instagram! 
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                            <updated>2024-05-10T15:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie kann man die Lebensdauer einer Kerze verlängern? </title>
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                                            Wie kann man die Lebensdauer einer Kerze verlängern? Hier verraten wir die Details.
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                 Der Schlüssel zur Erhaltung von Frische und Qualität einer Kerze liegt in der Lagerung. UV-Licht zerstört sowohl die Farbe als auch den Duft. Um eine Kerze richtig zu lagern, muss der Behälter dicht verschlossen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Dadurch werden Wachs und Duft der Kerze geschützt. 
 Extreme Temperaturschwankungen können die molekulare Zusammensetzung der Inhaltsstoffe aber natürlich auch die Form deiner Kerze verändern. Wenn du die Kerzen bei Zimmertemperatur aufbewahrst, wird ihre Lebensdauer verlängert. 
 Wie kann ich als Kerzenhersteller bei der Produktion von Kerzen auf Langlebigkeit achten? 
 Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die dazu beitragen, die Lebensdauer deiner Kerze zu erhöhen. 
 
 Beim Wachs sollte darauf geachtet werden, nur hochwertiges Wachs zu verwenden. Billige Paraffine neigen zum starken Vergilben unter Sonneneinstrahlung. Allerdings wird jedes Paraffin bei starker Sonneneinstrahlung leicht gelblich.  UV-Stabilisatoren  aus unserem Sortiment helfen hier, die Farbveränderungen bei hochwertigen Wachsen zu verlangsamen oder komplett zu vermeiden. 
 Beim Wachs sollte auch darauf geachtet werden, für stehende Kerzen hochschmelzende Wachse zu verwenden (z.B. Paraffin 58-60°C oder 60-62°C Erstarrungspunkt oder Rapswachs 57-61°C), um Formveränderungen bei Temperaturschwankungen zu vermeiden. 
 Bei Naturwachsen ist darauf zu achten, möglichst Wachse aus sogenannten vollgehärteten Ölen zu verwenden. Diese sind meist 24 Monate oder länger haltbar und sind gegen ranzig werden besser geschützt als Wachse aus teilgehärteten Ölen. Auch Naturwachse können ihre Farbe unter Sonnen-einstrahlung (UV-Licht) ins Gelblichere verändern. 
 Bei Stearinen sollte unbedingt auf einen geeigneten Docht geachtet werden. Stearine sind Säuren und diese zerstören Baumwolldochte, die nicht für Stearin gedacht sind, mit der Zeit. Dann ist der Abbrand von solchen Kerzen so gut wie gar nicht mehr möglich. Also unbedingt Dochte wie z.B. die  Serie SSD  aus unserem Sortiment wählen. 
 Gute Kerzenfarben sind Farbstoffe und keine Pigmente, um über den Docht gut zu verbrennen und nicht den Docht zu verstopfen, wie Pigmente dies tun. Allerdings verlieren Farbstoffe einen Teil ihrer Strahlkraft unter UV-Lichteinfluss. Unsere UV-Stabilisatoren helfen hier, die Farbkraft länger zu er-halten. Noch längere Farbstabilität haben sogenannte Pigmentfarben – z.B. unsere Serie 2501 (neon). Diese Farbtöne können sehr gut in das  Tudastar 2311 Mantelwachs  eingearbeitet werden und Kerzen damit übergetaucht werden. Sie stören dann den Abbrand nicht und sind bilden eine tolle Oberfläche, die nicht so schnell verbleicht wie Wachsfarben von durchgefärbten Kerzen. 
 Bei Düften sind synthetische Düfte deutlich stabiler als natürliche. Außerdem hilft unser  Additiv zum Rückhalten von Duftstoff , dass die Duftstoffe sich nicht schnell verflüchtigen. Damit erhalten sie den Duft auch über längere Zeiträume und sind dann auch in der nächsten Saison noch gut einsetzbar und hübsch anzusehen. 
 
 Hier sind einige Tipps, wie du als Kerzenmacher die Lebensdauer deiner Kerze verlängern kannst. 
 Wir hoffen, dass sie helfen! Kontaktiere uns unter support@distrebution.com, wenn du weitere Fragen hast! 
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                            <updated>2024-02-16T16:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Warum musst du den Kerzendocht kürzen?</title>
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                                            Es ist sehr wichtig, den Kerzendocht zu kürzen. Hier erklären wir dir die Gründe.
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                 Duftkerzen in Behältern oder Stumpenkerzen - wir alle lieben es, Kerzen anzuzünden und haben auch viele Kerzenmacher unter uns! Doch auf dem Weg zur perfekten Kerze geht es nicht nur um die Wahl des richtigen Wachses oder Duftes, sondern auch um die richtige Pflege, und dazu gehört das regelmäßige Kürzen des Kerzendochts. Aber warum ist es so wichtig den Docht zu kürzen? 
 Weniger Ruß &amp;amp; Rauch 
 Ruß wird als Nebenprodukt einer unvollständigen Verbrennung freigesetzt, wenn zu viel Wachs durch den Docht gezogen wird. Das passiert vor allem dann, wenn der Docht zu lang (oder zu groß) ist.&amp;nbsp;Er äußert sich in kleinen schwarzen Rauchschwaden, die vom Kerzendocht ausgehen. Dies kann Spuren an Decken oder anderen Oberflächen in der Nähe hinterlassen.&amp;nbsp;Deine Glaskerzen oder Teelichter in Gläsern werden Innen wahrscheinlich schwarze Flecken in der Nähe des Dochtes oder am oberen Rand aufweisen. 
 Sichere Flammenhöhe 
 Wenn der Docht nicht abgeschnitten wird, kann die Flamme zu groß werden und flackern. Je nachdem, wo die Kerze steht, kann dies das Brandrisiko erhöhen.&amp;nbsp;Eine zu große Flamme führt auch dazu, dass deine Kerze nicht richtig brennt. Die Kerzenflamme entwickelt zu viel Hitze, und das Kerzenwachs schmilzt schneller. Dadurch wird das Kerzenwachs schneller verbraucht, sprich die Kerze brennt kürzer. 
 Kontinuierliche Duftabgabe 
 Wenn die Flamme zu hoch ist, entsteht mehr Hitze im Kerzengefäß. Diese zusätzliche Wärme lässt die Duftöle schneller verdampfen, was zu einer schwächeren Duftabgabe beim späteren Abbrand deiner Kerze führen kann.&amp;nbsp;Achte also darauf, dass du deine Dochte nach ein paar Stunden Brenndauer auf etwa 6 mm kürzt, nachdem die Kerze und der Docht abgekühlt sind, um einen optimalen Abbrand zu erreichen. 
 Wir hoffen, dass diese Hinweise hilfreich sind! Hast du weitere Fragen? Schicke uns eine E-Mail an support@distrebution.com oder schicke uns eine DM auf Instagram! 
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                            <updated>2024-02-14T15:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Deine Kerze vergilbt nach einiger Zeit?</title>
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                                            Deine Kerze vergilbt nach einiger Zeit? Hier findest du die Gründe dafür und wie du sie vermeiden kannst.
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                 Du hast ein paar Duftkerzen für dich selbst oder zum Verkauf in deinem Geschäft hergestellt und festge-stellt, dass sie nach einer Weile vergilbt sind? Oder die Farbe, die du verwendet hast, verblasste nach einiger Zeit? Es gibt mehrere Gründe, warum das passieren kann, also lass uns eintauchen. 
 Sonnenlicht: 
 Sonnenlicht, insbesondere sein ultravioletter (UV) Anteil, kann die Farbe des Wachses ver-ändern. Das Sonnenlicht kann einige der Bindungen im Wachs aufbrechen, wodurch neue Verbindungen entstehen, die einen gelblichen Farbton haben können. Was tun? Die Kerzen an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren. Wenn du deine Kerzen von direktem Sonnenlicht und Wärmequellen fernhältst, kannst du das Vergilben verhindern. Lagere sie an einem kühlen, dunklen Ort, z. B. in einem Schrank oder einer Schublade, um die Lichteinwirkung zu minimieren. Du kannst auch UV-Stabilisator hinzufügen. Der UV-Stabilisator hilft jedoch nur, wenn die Ursache der Verfärbung das Sonnenlicht ist. 
 Duftstoff: 
 Die Farbe des Duftstoffes selbst kann die Farbe deines Wachses beeinflussen. Berücksichtige dies bei der Wahl deines Duftes. Zitrusdüfte und vanillin-haltige Düfte sind dafür bekannt, dass sie Kerzen verfärben. Wenn sich das Duftstoff nicht gut vermischt, kann das ebenfalls zu Verfärbungen führen. Füge den Duft bei der richtigen Temperatur hinzu und rühre ihn 2 bis 3 Minuten lang vorsichtig um, um sicherzustellen, dass sich der Duft richtig mit dem Wachs vermischt. 
 Überhitzung des Wachses: 
 Wenn du dein Wachs über einen längeren Zeitraum hinweg überhitzt, wird es gelb. Achte darauf, dass du das Wachs unter der jeweils vorgegebenen Temperatur schmilzt. Du hast festgestellt, dass du dein Wachs bereits überhitzt hast und es immer gelber/dunkler wird? Du kannst auch ein wenig beigen Farbstoff hinzufügen, um dem Gelbstich entgegenzuwirken und eine natürlichere, einheitliche Wachsfarbe zu erzielen. 
 Bei weitere Fragen stehen wir gerne per Mail support@distrebution.com zur Verfügung! 
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                            <updated>2024-02-02T18:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Handcreme selber machen // Naturkosmetik DIY</title>
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                                            Wir erklären dir, wie du mit unserer Shea- und Kakaobutter pflegende Handsalbe selbst machen kannst! 
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                 Wir erklären dir, wie du mit unserer Shea- und Kakaobutter pflegende Handsalbe selbst machen kannst! 
 Wusstest du, dass in Handcremes Wasser drinnen ist? Wir verwenden kein Wasser, weshalb es sich hier um Handsalben handelt. 
  Was du benötigst:  
 
  Kakaobutter  
  Sheabutter  
 Kokosöl 
 Mandel-/Jojobaöl 
  Lavendelduft  
 
 Außerdem: Wasserbad, Heißluftföhn, feuerfestes Gefäß 
 Du kannst nach Wunsch Sheabutter oder Kakaobutter verwenden. Ebenso kannst du das Mandelöl mit Jojoba- oder Avocadoöl ersetzen. 
 Du kannst also nach folgendem Mischverhältnis auch eine größere Menge herstellen: 
 &amp;nbsp;50% Kakao-/Sheabutter, 40% Kokosöl, 10% Mandel-/Jojobaöl, 0,1% Lavendelduft 
 So geht&#039;s: 
 Die Kakao-/Sheabutter zusammen mit dem Kokosöl abwiegen und unter Rühren im Wasserbad schmelzen. 
  Kakaobutter  ist eine hautfreundliche Basis zur Herstellung von Cremes &amp;amp; Seifen, schützt die Haut &amp;amp; macht sie zart &amp;amp; geschmeidig. Es sollte drauf geachtet werden, dass die Kakaobutter nicht zu heiß erhitzt wird. Sonst kann sie nicht mehr richtig aushärten. 
  Sheabutter  hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und ist u.a. reich an Vitamin E. Die Handsalbe mit Sheabutter wird weicher. Wenn du gerne festere Handcreme hättest, kannst du zu beiden Mischungen einen kleinen Teil kosmetisches  Bienenwachs  hinzufügen. Kosmetisches Bienenwachs bietet eine feuchtigkeitsspendende &amp;amp; entzündungshemmende Wirkung und ist reich an Vitamin A. 
 Als nächstes gibst du das Mandel-/Jojobaöl dazu, nimmst die flüssige Mischung aus dem Wasserbad vom Herd und gibst 0,1% Lavendelduft hinzu. Wie viel % unserer Düfte du für welche Anwendung verwenden darfst, kannst du den IFRA Dokumenten entnehmen, die auf unsereren Produktdetailseiten hinterlegt sind. 
 Ist alles gut verrührt, gießt du es vorsichtig in Glastiegel und lässt die Salben 24 Stunden aushärten. Wenn’s schneller gehen soll, kannst du sie auch in den Kühlschrank stellen. Ist die Handsalbe ausgehärtet, kannst du sie selbst verwenden oder verschenken. Sie braucht zwar etwas zum Einziehen, aber die Haut fühlt sich danach wunderbar geschmeidig an. 
 Ein Videotutorial gibt&#039;s hier:     
 Wir wollen deine Kreationen sehen! 
 Mach ein Foto, poste es bei Instagram und tagge uns  @distrebution_gmbh .  Bei Fragen stehen wir dir per Mail  support@distrebution.com  gerne zur Verfügung! 
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                            <updated>2023-08-09T11:30:00+02:00</updated>
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